Circular Lab: Energie flexibel managen bringt am 1. Oktober 2026 im Renewable Energy Hub Wien Akteur:innen aus Unternehmen, Energiegemeinschaften, Technologie und Beratung zusammen. Im Mittelpunkt stehen das Konzept des Cleantech Austria Innovation Hub Vienna (CTA-IHV) sowie die Frage, wie Energiemanagement-Systeme und Virtual Power Plants erneuerbare Erzeugung, Speicher, flexible Verbraucher und Energieinfrastrukturen intelligent verbinden können.
Das Circular Lab schafft einen praxisnahen Rahmen für Impuls, Dialog und Networking: Welche technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen braucht eine flexible Energieversorgung? Wie lassen sich dezentrale Anlagen koordiniert steuern? Und wie können Kooperationen dazu beitragen, lokale Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und die Nutzung erneuerbarer Energien zu stärken?
Hintergrund CTA-IHV
Der Cleantech Austria Innovation Hub Vienna (CTA-IHV) steht als Konzept für einen vernetzten Innovations- und Umsetzungsraum an der Schnittstelle von Cleantech, Energieinfrastruktur, Digitalisierung und Kooperation. Im Fokus steht nicht die isolierte Einzeltechnologie, sondern das Zusammenspiel von Akteur:innen, Daten, dezentralen Energieanlagen, Speichern und flexiblen Verbrauchern.
Das CTA-IHV-Konzept denkt Energieinfrastruktur als kooperatives System: Unternehmen, Energiegemeinschaften, Technologiepartner, Beratungen und weitere Institutionen können Wissen, Ressourcen und praktische Anwendungserfahrungen zusammenführen. Ziel ist es, konkrete Wege von der Projektidee über den Betrieb bis zur Skalierung zu entwickeln — mit Blick auf wirtschaftliche Tragfähigkeit, regulatorische Anforderungen und messbaren Klimanutzen.
Energiemanagement und VPP
Energiemanagement-Systeme schaffen Transparenz über Energieflüsse und ermöglichen, Erzeugung, Verbrauch und Speicherung vorausschauend zu koordinieren. Sie bilden damit eine wesentliche Grundlage, um beispielsweise Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur oder steuerbare Lasten effizient in betriebliche und gemeinschaftliche Energiesysteme einzubinden.
Ein Virtual Power Plant (VPP) bündelt solche verteilten Anlagen und Flexibilitäten digital zu einem steuerbaren Gesamtsystem. Damit können Anlagen und Lasten koordiniert betrieben werden — etwa zur besseren Nutzung erneuerbarer Erzeugung, zur Vermeidung von Erzeugungs- und Lastspitzen oder zur Bereitstellung von Flexibilität. Österreichische Forschung und Praxis zeigen diesen Ansatz sowohl für marktbezogene als auch für netzdienliche Anwendungen; hybride VPP-Konzepte verbinden beide Perspektiven.
Veranstaltungshinweis
Circular Lab: Energie flexibel managen
CTA-IHV · Energiemanagement · Virtual Power Plants in der Praxis
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 17:00–19:00 Uhr
Renewable Energy Hub, Franz-Josefs-Kai 13, 1010 Wien
Die Veranstaltung ist als kompakter Fachdialog mit anschließendem Networking konzipiert und richtet sich an Unternehmen, Energiegemeinschaften, Projektentwickler:innen, Energieberater:innen sowie Technologie- und Infrastrukturpartner.
Hier kostenlos bis spätestens 30.9.2026 anmelden (max. 30 Plätze verfügbar).